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Nach Rosenthal nun auch noch schlechte Nachrichten von Severin: Bei dem Sundener Unternehmen gibt es Entlassungen und Umstrukturierungen, meldet der WDR. Von 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die Rede. tischgespraech.de hat nachgefragt und von der Pressesprecherin Lara Wälter weitere Details erfahren:
„Die Maßnahmen in Sundern betreffen prinzipiell alle Bereiche und Führungsebenen, da wir die notwendigen Anpassungen möglichst ausgewogen gestalten. Wir haben die Anzahl der betroffenen Mitarbeitenden auf ein Minimum begrenzt. Aus Respekt vor den Mitarbeitenden verzichten wir jedoch darauf, nähere Information hierzu zu teilen.“
Es gehe zudem um die "Optimierung unserer internen Strukturen und Prozesse, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben." Dazu zählen nach Angaben von Severin "die Straffung von Arbeitsabläufen, die Bündelung von Ressourcen sowie gezielte Investitionen in Zukunftsprojekte." Wie Lara Wälter mitteilt, verfolge man mit dem ”Fit 4 Future”-Programm eine klare Zukunftsstrategie, die Severin durch gezielte Innovation, Effizienzverbesserungen und Markterweiterungen stärken soll. Neben der Anpassung der Personalkostenquote auf ein marktübliches Niveau umfasst das Programm Projekte zur Weiterentwicklung der Marke und zur Stärkung des Produktportfolios – so schaffen will man eine solide Basis schaffen, um die Position im Markt nachhaltig weiter auszubauen.
Die Modernisierungsmaßnahmen laufen bereits, unter anderem werden neue IT-Systeme eingeführt und erhebliche Investitionen in den Logistikstandort in Sundern getätigt. Lara Wälter: „Diese Maßnahmen stärken unsere Zukunftsfähigkeit und verbessern die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit unseren Handelskunden erheblich. Wir werden für unsere End- und Geschäftskunden letztendlich mehr Wert schaffen können - durch den erhöhten Fokus auf unsere Wettbewerbsvorteile - Marke, Innovation, Qualität, Nachhaltigkeit und Logistik. Der wirklich bedeutsame Schritt der notwendigen Anpassung der Personalkosten ist aus unserer aktuellen Sicht nun getan. Natürlich bleiben wir als Unternehmen stets in einem Prozess der Weiterentwicklung und Effizienzsteigerung, um langfristig die Wettbewerbsfähigkeit weiter auszubauen.“
Das Unternehmen Severin ist im Besitz der Familie Knauf und verzeichnete 2022 einen Verlust von 17 Mio. Euro, Zahlen für 2023 gibt das Unternehmen nicht bekannt.